Rund um den Edersee

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Fotos aus den 1960-iger Jahren

               
Zelten 1962 in "Bettenhagen" . Man beachte den ISETTA (macht hoch die Tür) des Zeltnachbarn. Papa beim Kochen.
Das erste mal am Edersee war ich mit meinem Vater so um das Jahr 1962/63. Die Umgehung der B253 um Battenberg herum gab es noch lange nicht, der Abschnitt zwischen Frankenberg und Herzhausen war gerade so fertiggestellt. Ich erinnere mich noch das auf der rechten Seite vor Kirchlotheim die Hangabstützungen mit Bruchstein gemauert wurden. Mein Vater war leidenschaftlicher Angler, so wurden den alle Gewässer damals noch mit Zweisitzer Moped aufgesucht wie Möhnesee, Listertalsperre, Sorpetalsperre und an der Fluß Bigge. Die Biggetalsperre befand sich noch im Bau. Am Diemelsee wurde auch geangelt und dann irgendwann ging es an den Edersee. Angefahren wurde dann der Zeltplatz "Bettenhagen" kurz vor der Habinsel Scheid. Der Wasserstand war niedrig und das Zelt im Stauraum aufgestellt.                 Die Leute heutzutage regen sich auf, das im Sommer kein Wasser im See ist. bzw der Wasserstand schon früh im Jahr niedrig ist.......das war vor 60 Jahren schon so und niemals anders. Der Zweck für den Bau der Talsperre bestand darin, den Wasserstand der Weser auf schiffbarem Niveau zu halten und Strom zu erzeugen.
  
Papa Robert präsentiert Stolz seinen Fang. Für "Nichtfachleute"  ...bei dem Fisch handelt es sich um einen Hecht. Es gab auch festgesetzte Mindestmaße. Soweit ich mich erinnern kann,  wurden die Fische immer reichlich passend "gedehnt". Später gab es schon ein "Hauszelt", man konnte drinn stehen, das war schon was. Danach wurde der erste Wohnwagen angeschafft.
      
    "Kapitale Beute"  ????                                                     

Bis Mitte der 1960iger Jahre wurden alle Wohnwagen im Herbst abgebaut und nach Niederwerbe

in diversen Scheuen abgestellt und im Frühjahr wieder zurückgeholt.

 Später konnten die Wagen dann das ganze Jahr stehenbleiben,

die sogenannten Jahresplätze oder Dauer-Campingplätze.

    
Helmut am Landeskroner Weiher                       Angler auf "Raubzug"                                                 das erste Hauszelt
  So blieben denn meine Eltern Jahrzehnte am Edersee. Jedes Wochenende ging es auf die Fahrt, egal bei welchem Wetter, die  Strecke verlief von Siegen-Niederschelden über Netphen, Deutz dann über die Siegquelle nach Wallau, Frankenberg, Herzhausen und Niederwerbe nach Scheid, das waren ca 120 km über danmals teilweise nicht gut ausgebauten Wegen. Erst 1992 verliesen meine Eltern wegen Erkrankung meines Vaters den Edersee.